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Blog Beitrag von Sandra Scholze aus Dortmund über das Thema Ernaehrung und Gesundheit

 Clean Eating – Du bist was du isst

Wenn du bereits weißt, dass deine Ernährung nicht das Gelbe vom Ei ist und dich einfach nur krank und unglücklich macht, bist du bereits weiter als viele deiner Mitmenschen. Beim Clean Eating geht es vor allem darum, möglichst „reines“ Essen zu sich zu nehmen. Bitte fang jetzt nicht direkt an, dir kiloweise Rohkost einzuverleiben. Es geht vielmehr darum, frische und gesunde Zutaten ohne Zusatzstoffe zu verarbeiten und anschließend zu essen. Ohne Zusätze tritt oftmals ein Geschmack hervor, den du so noch nicht kanntest, der nicht durch Salz oder Zucker verändert wurde. Hierbei ist es auch wichtig, deinen Einkaufsplan zu überdenken und lieber auf regionale und saisonale Produkte zu setzen. Anschließend erwarten dich Nebeneffekte wie ein Gewichtsverlust und ein besseres Lebens- & Körpergefühl.



Was steckt dahinter und wie funktioniert ́s?

Clean Eating heißt vereinfacht so viel wie ́ ́reines Essen ́ ́. Natürlich ist hiermit die Reinheit bzw. Natürlichkeit von Lebensmitteln gemeint, die ohne Zusatzstoffe oder eine fragwürdige Verarbeitung in den Handel gelangen. Zudem ist Clean Eating keine Diät, sondern eine bewusst gesunde Lebenseinstellung, die keine ́ ́blöden ́ ́ Regeln enthält. Die wichtigste Regel ist jedoch: Das Essen soll naturbelassen und unverarbeitet sein! Natürliche Rohstoffe wie Gemüse, Obst, Salat, Fleisch, Fisch und Vollkornprodukte stehen im Vordergrund. Wer sich daran hält, verzichtet automatisch auf synthetische Zusatzstoffe, Süßstoffe, Zucker, Farb- und Aromastoffe, Geschmacksverstärker, ungesunde Transfette und andere unerwünschte Stoffe in verarbeiteten Lebensmitteln. Die Faustregel lautet also je kürzer die Zutatenliste, desto besser! Dass Fast Food und Junkfood tabu sind, versteht sich von selbst. Wenn du erst einmal den Punkt überwunden hast, dich nicht nach ungesunden Lebensmitteln und darin enthalten Zusatzstoffen zu sehnen, wird dein Körper in kürzester Zeit fitter und vitaler wirken.



Was gehört dazu?

Mit Sicherheit wird es dir anfangs nicht leichtfallen, auf alles zu achten und dich von heute auf morgen von Produkten mit Zusatzstoffen zu distanzieren, aber das ist gar kein Problem. Versuche möglichst langsam, aber stetig deinen Ernährungsplan umzustellen, um so eine von Grund auf neue Struktur zu errichten. Ein tägliches Frühstück, feste Zeiten und die richtige Kombination aus Kohlenhydraten und Eiweiß bilden einen Grundstein, der sich sehen lassen kann. Zunächst ist es wichtig, einen gesunden Wasserhaushalt aufzubauen, der ganz auf dich ausgelegt ist. Hierfür eignen sich sogenannte Wasserbedarfsrechner, die anhand deines Alters und deines Körpergewichts deinen ganz eigenen Flüssigkeitsbedarf berechnen. Ersetze Säfte, Softdrinks und Kaffee mit Wasser. Der nächste Schritt ist die Abgewöhnung von Fertigprodukten und der Wechsel zu frischen & regionalen Produkten. Greife für diesen Schritt auch gegebenenfalls auf deinen Balkon oder Garten zurück. Hier lassen sich zu fast jeder Jahreszeit Gemüse- und Obstsorten anbauen, die pflegeleichter nicht sein könnten. Aber auch deine Einkaufsliste bedarf einer von Grund auf neuen Strukturierung. Versuche nach Möglichkeit, deinen Einkauf vom Discounter auf den Wochenmarkt zu verlegen und kaufe dort hochwertigere Produkte. Tausche z. B. Weizenprodukte gegen Vollkornprodukte und richte dich nach saisonalen Angeboten. Lies bei deinem Einkauf auch die Zutatenliste der Produkte, die in deinem Korb landen. Du brauchst nicht verstehen, was Litholrubin BK oder andere irreführende Namen von Zusatzstoffen heißen. Es reicht, zu wissen, dass eine kürzere Zutatenliste immer besser ist! Versuche nicht, einen ́ ́ ́kalten Entzug ́ ́ von Zusatzstoffen zu erleben und richte deinen Wochenplan Schritt für Schritt anders aus. Wo du anfangs noch mit Fix- Produkten und Tiefkühlpizza trickst, kannst du bereits ein Kochbuch und kurze Zeit später deine eigene Soße kreieren und einen Pizzateig aus Blumenkohl fertigen. Vergiss nicht, regelmäßig dich und deine Kocheigenschaften neu zu erfinden, umso immer wieder leckere und neue Gerichte kochen zu können.